Das Schloss Malaspina


Das Schloss geht auf das XI Jahrhundert zurück. Es waren die Obertenghi, die diesen Schloss bauen ließen und daher wäre es richtiger ihn "Schloss Obertenghi" zu nennen.
Er war einen Fürstensitz aber auch ein Kriegs- und Verteidigungsinstrument. 1269 wurde er von den Garnisonen von Corradino aus Svezia zerstört und er wurde später von den Malaspina restauriert. In späterer Zeit gehörte den Schloss Lucca, den Visconti und den Florentiner. Alberico I, Sohn der Marchesa Ricciarda und Herr von Lucchesia, konnte erst 1442 die Herrschaft von Malaspina in diesem Gebiet durchsetzen.
Der Schloss besteht aus drei Teile: ein mittelalterlicher Teil, ein spätmittelalterlicher Teil und ein Renaissanceteil. Der erste geht auf die Zeit der Obertenghi zurück. Wie ein höher umgemauerter Turm zeigt, hatten die Obertenghi den Schloss an der höchsten Stelle des Hügels gebaut. Um die Fremden am Horizont schneller zu sichten war der Turm mit drei anderen Türmen, die sich auf den umstehenden Bergen befanden verbunden. Der spätmittelalterliche Teil geht auf die Zeit der Lucca Herrschaft zurück: Er ist mit Zinnen versehen und besteht aus drei Türmen, einer Zugbrücke und dem Herrenhaus. Der Renassainceteil ist eine Erweiterung des mittelalterischen Kern durch den Palast, den Giacomo Malaspina bauen ließ. Auch die äußeren Befestigungen wurden erweitert.
Auf der Innenseite gibt es mehrere Säle, der Saal der "Spina" zum Beispiel, der mit landschaftlichen und Blumenmotive a fresco gemalt ist, oder der Saal der "Picta" der sich durch seine geometrischen Motiven kennzeichnet. Beide haben das charakteristische Kuppelgewölbe als Decke.
Sogar Carlo VIII bekam hier ein Quartier während seinem Aufenthalt in Italien 1494. Das Schloss mit den darunter liegenden Wohnorten bildete "Massa Vecchia" (die alte Massa): ein Zeugnis dafür ist das "Porta Quaranta" (Vierzig Tor), das man verwendete um die mittelalterische Ringmauer an der östlichen Seite des Hügels zu überschreiten.
In der Nähe des Schlosses gibt es heute noch archäologische Spuren des alten Wohnzentrum, das am seinen Fuße lag. Heute ist das Schloss der Sitz eines Museums, in dem wichtige Werke, die auf verschiedene Zeiten zurückgehen gesammelt sind, wie zum Beispiel eine römische Amphore, die in der Nähe von Carrara (Nazzano) gefunden wurde.

Eingang des Malaspina Scholosses

Das Schloss -Innenraum-

Äusserungen zum Schloß Malaspia "blühten Spino"

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